Von der App-Simulation bis hin zur Bedarfsanalyse

Seit März 2021 wird die studentische Unternehmensberatung InnoConsult an der Hochschule Aalen aufgebaut. Um die studentischen Berater:innen auf die Tätigkeiten in der Beratungsbranche vorzubereiten, wurden von September bis Dezember 2021 drei Pilotprojekte durchgeführt. In dieser Zeit sammelten die Studierenden nicht nur praktische Erfahrungen und Einblicke in die Wirtschaft, sondern konnten sich auch persönlich weiterentwickeln und ihre Soft Skills, wie z.B. ihre Präsentationstechniken, verbessern.

Drei Projekte mit drei unterschiedlichen Schwerpunkten

Die Studierenden Angelina Broghammer, Sophie Schmidt, Tobias Krebs und Jan Leopoldseder arbeiteten mehr als drei Monate an einem spannenden Projekt zum Thema Nachhaltigkeit und Recycling, das vom Technologiekonzern ZEISS in Auftrag gegeben wurde. Nach drei Monaten Projektlaufzeit, vielen Stunden der Teamarbeit und zahlreichen Experteninterviews konnten die Ergebnisse am 06.12.2021 den Vertreter:innen von ZEISS präsentiert werden. „Ich freue mich, dass mit InnoConsult an der Hochschule Aalen eine studentische Beratung entsteht. Gerade beim dynamischen Thema Nachhaltigkeit ist es für uns wichtig, mit frischem Blick Anwendungen außerhalb der bestehenden Geschäftsfelder zu screenen: Eine ideale Aufgabe für das studentische Beraterteam,“ so Arian Kriesch von ZEISS.

Für das mit der in Essingen ansässigen Physiotherapiepraxis Physio IMPULS geplante Projekt konnten gleich vier Studierende gewonnen werden: Theresa Winner, Janina Brandmaier, Hannah Klitzschmüller und David Wolff. Über einen kurzen, aber intensiven Zeitraum von fünf Wochen arbeiteten diese an einer Umfrage unter den Bestandskunden von Physio IMPULS. Ziel des Projekts war es, den Bedarf eines Onlineshops für physiotherapeutische Kleinstprodukte zu evaluieren. Dass sich Theorie und Praxis unterscheiden, erlebte David Wolff innerhalb des Projekts: „Es ist wichtig, pragmatisch und flexibel zu agieren. Außerdem hat mir das Projekt die Wichtigkeit des offenen Kommunizierens verdeutlicht, da wir deshalb gut und schnell auf alle sich verändernden Gegebenheiten reagieren konnten.“ Janina Brandmaier ergänzt: „Ich konnte die in meinem Studium erlernten Fähigkeiten in Erstellung von Umfragen und Anwendung von Excel in der Praxis vertiefen.“

Das dritte Pilotprojekt wurde mit dem regionalen Start-up Confident You durchgeführt, das die ehemalige Aalener Studentin Isabelle Bünting mitgründete. Im Rahmen dieses Projekts entwickelte und designte das interdisziplinäre Projektteam eine App-Simulation, die anschließend innerhalb der Zielgruppe getestet wurde. Rund sechs Wochen lang arbeiteten die Studierenden Luiza Berbecaru, Julian Eger-Benninger, Sajeepan Chandrakularajah und Hanna Jacobs an der Themenstellung. Das Fazit von Seiten der Auftraggeberin motivierte die Studierenden als auch das Team der studentischen Unternehmensberatung InnoConsult: „Die Zusammenarbeit mit InnoConsult hat uns neue Impulse und einen frischen Blick von außen auf unser Produkt gebracht. Genau das, was wir brauchten!“

Die studentischen Beratenden des Projekts Confident You berichten über ihre Erfahrungen, das Erreichen von Meilensteinen und ihren Lessons Learned. Zum Abschluss geben sie hilfreiche Tipps für die Arbeit innerhalb eines Projekts. V.l.n.r. Julian Eger-Benninger, Sajeepan Chandrakularajah und Hanna Jacobs. Fotograf:in: Marleen Keller

Interne Abschlussveranstaltung dient zum Erfahrungsaustausch

Um die Projekte intern abzuschließen und die Erfahrungen an weitere studentische Berater:innen weiterzugeben, fand am 13.01.2022 eine Austauschrunde statt. Die Projektteams gaben insbesondere Erfahrungsberichte und Praxis-Tipps weiter und berichteten über die verschiedenen Herausforderungen und erreichten Meilensteine innerhalb der jeweiligen Projekte.

Auch Sie haben Interesse, ein Projekt oder eine Aufgabenstellung im Bereich Business Development von den Berater:innen der studentischen Unternehmensberatung InnoConsult bearbeiten zu lassen? Dann treten Sie einfach über unser Kontaktformular mit uns in Kontak.

Förderhinweis: Das Projekt EXIST-Potentiale/SpinnovationNet wird im Rahmen des EXIST-Programms durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Weitere Beiträge